Therapeuten und Therapeutinnen

Das Praxisteam

Wir bieten Ihnen eine psychotherapeutische Behandlung an, die mit bewährten und wissenschaftlich abgesicherten Methoden durchgeführt wird. Die Arbeit der Mitarbeiterinnen wird fachlich kontinuierlich überprüft und supervidiert. Umfangreiche Fortbildungen gewährleisten einen aktuellen Stand der Behandlungstechnik. Durch das Qualitätsmanagement in unserer Praxis wird ein hohes Maß an fachlicher und organisatorischer Effizienz erreicht.

Dipl. Psych. Joachim Knopf

Studium Volkswirtschaft und Psychologie in Hamburg. Schwerpunkte im Psychologie-Studium: Psychotherapieverfahren (Gestalttherapie, Gesprächstherapie, Kindertherapie). Diplom in Psychologie 1982.

Bis 1988 Kindertherapie im Heimbereich und in sozialen Brennpunkten, Betreuung und Therapie dissozialer Jugendlicher und Kinder.

Bis 1995 Arbeit in einer Erziehungsberatungsstelle und einer Frühfördereinrichtung. Elternberatung, Familientherapie und Lerntherapie mit Legasthenikern. Mehrjährige Tätigkeit in einer psychiatrischen Klinik. 
Parallel Ausbildung in Lerntherapie (Dr.Klein). 3jährige Familientherapieausbildung (Ph.D. N.Wetzel). Ausbildung zum Verhaltenstherapeuten 1991-95 (Prof.Hand), Zusatzausbildung Hypnotherapie (O.Meiss, M.E.G.).

Seit 1991 zunehmend Psychotherapie mit einzelnen Erwachsenen und Paaren. Parallel Zusammenarbeit mit Krankenkassen und Angebot von Entspannungs- und Stressbewältigungstrainings. Seit 1995 Arbeit ausschließlich in eigener Praxis.

Ich arbeite integrativ verhaltenstherapeutisch. Systemische und psychodynamisch-entwicklungsorientierte Ansätze spielen dabei eine wesentliche Rolle.

Angestellte Therapeutinnen:

Dipl. Psych. Bernadette Bideau

Studium der Psychologie mit Schwerpunkt Klinische Psychologie (Verhaltenstherapie, Systemische Therapie) in Jena. 2007 Abschluss als Diplompsychologin.

Mehrere Jahre Arbeit im stationären Bereich der EOS-Klinik für Psychotherapie in Münster; Durchführung von Einzeltherapien (Schwerpunkt: Depressionen, Angststörungen, Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen) und Gruppentherapien (Depressionsbewältigungsgruppe, Achtsamkeitsgruppe, Soziales-Kompetenz-Training, Gruppe zur Förderung der Mentalisierungsfähigkeit, CBASP nach Mc Cullough etc.).

Arbeit in der EOS-Tagesklinik für Patienten mit Borderline-Erkrankung; Einzeltherapie und Durchführung von Skills-und Achtsamkeitstrainings.

Mehrmonatige Tätigkeit auf der Essstörungsstation der EOS-Klinik, Arbeit als Bezugs- und Gruppentherapeutin für Essgestörte; Durchführung von therapeutengeleiteten Konfrontationen mit Nahrungsmitteln, Körperbildtherapie, Problemlösegruppen.

Parallel dazu Ausbildung zur Verhaltenstherapeutin am Zentrum für Psychotherapie Chemnitz bei Prof. Gauggel, Abschluss mit Approbation 2012.

2012 Schematherapie am IVAH in Hamburg.

Ich arbeite integrativ verhaltenstherapeutisch. Achtsamkeitsfördernde Übungen sowie Imaginations- und Entspannungsverfahren ergänzen meine kognitive Arbeit.

Dipl. Psych. Nikolas Sommer

Psychologischer Psychotherapeut, Verhaltenstherapie, Systemische Therapie, Gruppentherapie

Weiterbildungen in Achtsamkeitstherapie, Dialektisch-Behaviorale-Therapie, Integrativer Therapie, Traumatherapie, Suchttherapie

     Jedes Ding hat drei Seiten: Eine, die du siehst, eine, die ich sehe und eine die  wir beide (noch) nicht sehen. (Sprichwort)

Die meisten Menschen die sich für eine Psychotherapie interessieren, sind ungewollt (noch!) in einem leid-vollen, unsicheren Zustand. Ihr „normales, gewohntes “ Verhalten und die alten Leit-sätze helfen dann nicht mehr weiter. Das Vertrauen in sich, die Welt und die Zukunft ist erschüttert. Und sie möchten, dass sich ihre Situation wieder bessert.

Ich sehe Psychotherapie gern als das gemeinsame Streben, neue Wege, neue Sichtweisen zu finden, die eine Veränderung ermöglichen. Dafür braucht es ein gutes Team.

Meine Aufgabe als Psychotherapeut ist es, Ihnen nach besten Kräften zur Seite zu stehen, um sie bei Ihren Zielen zu unterstützen. Dabei ist es immer wieder spannend, wie aus einem anfänglichen Kennenlernen („Wir wissen es noch nicht!“) Ziele und Wege werden („So, wäre es besser!“).

Damit Menschen wieder gesund werden können, brauchen sie eine sichere, wertschätzende Beziehung, Kompetenzerleben, fachliche Unterstützung, Hoffnung auf Besserung und die Möglichkeit, selbst etwas zu tun. Um Sie dabei zu unterstützen helfen mir meine fachlichen Kompetenzen, die langjährige berufliche Erfahrung und nicht zuletzt meine eigene Lebenserfahrung.

Ich bin ausgebildet in Verhaltenstherapie und systemischer Therapie. Beide Behandlungsansätze sind wissenschaftlich gut erforscht und ihre Wirksamkeit ist belegt. Sie ergänzen sich sehr gut.

Die Verhaltenstherapie basiert auf wissenschaftlich begründeten Erkenntnissen und psychologischen Gesetzen (z.B. den Prinzipien des Lernens). Ein wesentlicher Grund für ihren großen Erfolg ist ihre ständige Weiterentwicklung. Es haben sich über die Jahre eine Vielzahl an Störungsmodellen und Behandlungsverfahren zu allen psychischen Störungen entwickelt.

Die systemische Therapie zeichnet sich u.a. durch ihre Lösungsorientierung, Auftragsklärung, Flexibilität und eine Vielzahl an Behandlungsmethoden aus. Oft werden auch besonders die Wechselwirkungen in einem „System“ (Familie, Arbeitsplatz, usw.) betrachtet. Nach dem Motto „Jedes Verhalten einer Person ist besser zu verstehen, wenn man den Zusammenhang kennt“.

Dipl. Psych. Nazan Topal

Studium der Psychologie in Hamburg mit den Schwerpunkten Klinische und Pädagogische Psychologie; Zusatzfächer Kriminologie und Turkologie. Abschluss als Diplompsychologin. Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) bei der DGVT in Hamburg, Abschluss mit Approbation. Parallel dazu Masterabschluss an der Universität Bern im Fachbereich Psychotherapie als Master of Advanced Studies – Psychotherapy and Behavioral Therapy.

Berufliche Tätigkeiten:
Stationspsychologin in den Segeberger Kliniken in der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.
Lehrbeauftragte im Fach Psychologie für das Modul „Umgang mit Belastungen“ bei der Hochschule der Polizei Hamburg.
Stationspsychologin in der Forensischen Psychiatrie (Asklepios Klinik Nord Ochsenzoll).
Mehrjährige ambulante psychotherapeutische Tätigkeit bei der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie in Hamburg und in psychotherapeutischer Praxis im Ausland.

Ich biete Verhaltenstherapie in deutscher und türkischer Sprache an.

Dipl. Psych. Anne-Lena Falk

Dipl. Psych. Jannis Ziemek

Sehr viele psychische Erkrankungen stehen in einem Zusammenhang mit einem Gefühl des Kontrollverlustes und der Hilflosigkeit. Der Fokus in meinem therapeutischen Vorgehen soll daher vor allem darauf liegen, mit Ihnen gemeinsam Wege zu finden, diese Kontrolle wieder zu erlangen. Dazu übe ich das Verfahren der Verhaltenstherapie aus, was ich im folgenden kurz beschreiben möchte.

Grundsätzlich beschäftigt sich die Verhaltenstherapie vor allem mit den konkreten Auswirkungen von psychischen Erkrankungen auf den Lebensalltag. Gerade Ängste und depressive Zustände können die Teilhabe am normalen Leben erheblich erschweren oder gar unmöglich machen. Unter Nutzung von Lerntheorien soll mittels der Verhaltenstherapie den Betroffenen ein verbesserter Umgang mit Gefühlen und Gedanken ermöglicht werden, um darüber Ansätze für Verhaltensänderungen im Alltag zu erlangen.

Dabei können ganz unterschiedliche Schwerpunkte in einer Therapie entstehen, die sehr von Ihren eigenen Problembereichen abhängen. Für meine persönliche Arbeit ist es wichtig, dass sich mein Gegenüber in seinen Problemen von mir ernstgenommen fühlen kann. Auch lege ich einen großen Wert darauf, Ihre persönlichen Stärken zu finden und zu fördern. Ziel der Therapie soll sein, dass Sie lernen, Ihre eigenen Probleme zu verstehen und diese eigenverantwortlich, auch über eine Therapie hinaus, lösen zu können. In diesem Zusammenhang muss der Schwerpunkt nicht immer auf Ihre aktuelle Situation beschränkt bleiben, so kann ein Blick in die eigene Vergangenheit hilfreich sein, um Ihre Verhaltensweisen und ihre Entstehung besser verstehen zu können.

M.Sc. Psych. Isabel Pap

Studium der Psychologie mit Schwerpunkt Klinische Psychologie und Entwicklungspsychologie in Heidelberg. 2014 Abschluss als Psychologin, Master of Science. Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) am IVT-Kurpfalz in Mannheim, Abschluss mit Approbation 2019.

Parallel zur Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin durchlief ich mehrere berufliche Stationen:

Mehrjährige Tätigkeit in einer Psychiatrischen Klinik auf einer psychosomatischen Station mit Behandlungsschwerpunkt auf Persönlichkeitsstörungen (v.a. Emotional instabile Persönlichkeitsstörung), Schmerzstörungen und Traumafolgestörungen. Durchführung von Einzeltherapien und Anleitung der Skills-Gruppe nach dem DBT-Manual (Bohus und Wolf-Arehult).

Arbeit in der Studienberatung der Universität Heidelberg. Coaching von Studierenden mit Prüfungsängsten, Prokrastination, Entscheidungsschwierigkeiten und weiteren studientypischen Problemthemen. Ebenso Durchführung von Workshops zu Entspannungsverfahren und zur Studienentscheidung. 

Tätigkeit in einer Rehabilitationsklinik, Schwerpunkt in der orthopädischen Rehabilitation. Einzelberatung und Workshops zu den Themen Stressbewältigung, Schmerzbewältigung, Anleitung von Entspannungsgruppen, Durchführung von Nachsorgegruppen psychosomatischer Patienten. 

„Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende“ (Zitat nach Oscar Wilde). Dieses Zitat spiegelt für mich sehr gut den psychotherapeutischen Prozess wider, bei welchem besonders der Glaube daran, etwas an der eigenen Situation verändern zu können, eine wichtige Grundlage darstellt. Denn Psychotherapie ist die Hilfe zur Selbsthilfe. In der Therapie unterstütze ich Sie dabei, zunächst ein Verständnis für die Ursachen und für die aufrechterhaltenden Faktoren Ihrer psychischen Störung zu erlangen. Außerdem werden gemeinsam in der Therapie Strategien zur Bewältigung entwickelt und erprobt. Dabei arbeite ich integrativ verhaltenstherapeutisch und lasse insbesondere Achtsamkeitstechniken, Imaginationsverfahren, Techniken aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie sowie aus der Schematherapie einfließen.